Trockenheit?
Starkregen?
Lehmboden?
Was tun?
Versickerungsgräben sind eine Idee zur Selbsthilfe.
Der letzte Sommer war verrückt: zuerst regnete es wochenlang nicht, dann schüttete es, dass gleich alles überschwemmt war. Dazu kommt noch, dass Lehmboden kein Wasser aufnimmt, wenn er ausgetrocknet ist. Der Regen und das Gießwasser fließen einfach darüber hinweg.
Was kann jeder Einzelne von uns tun, damit unsere Gärten solchen Wetterkapriolen Stand halten?
Versickerungsgräben sind eine Möglichkeit mit einfachen Mitteln eine Verbesserung zu erzielen. Quer zum Hang angelegt, halten sie das Gießwasser im Boden fest und bei Starkregen wird das Regenwasser gebremst.
Wie wird ein Versickerungsgraben angelegt?
- Den Streifen ca. 20 cm tief ausheben
- Den Graben mit Vlies auslegen
- Mit grobem Schotter auffüllen bis 5 cm unter der Bodenkante
- Das Vlies einschlagen
- Die restlichen 5 cm mit Kies auffüllen
- Trittplatten aufsetzen
Wer die Möglichkeit für bauliche Veränderungen im Garten hat, könnte noch viel mehr tun: Gehsteig entsiegeln, Zisterne, Rückhaltebecken oder Teich einbauen, Blumenwiese ansäen statt kurzem Rasen, Staudenbeete, Heckenstreifen oder begrünte Dächer anlegen.



